Eignungsuntersuchung G 26.3
Feuerwehrtauglichkeit
Sicher im Einsatz
Wer sich in der Feuerwehr engagiert, geht persönliche Risiken ein, um Mitmenschen in Not zu helfen. Die Feuerwehreignungsuntersuchung soll dazu beitragen, dass diese Risiken so gering wie möglich bleiben. Der Umfang der „G26“-Untersuchung richtet sich nach der geplanten Tätigkeit. Insbesondere für Atemschutzgeräteträger werden hohe Anforderungen an die Gesundheit und die körperliche Fitness gestellt, um im Einsatz nicht in Gefahr zu geraten.
Wenn Sie an der Versorgung von Verletzten beteiligt sind, sollten Sie auch regelmäßig Ihren Impfschutz überprüfen lassen. Das ist nicht zwingend Bestandteil der Untersuchung. Sie haben aber einen Anspruch darauf, wenn Sie durch Ihre Tätigkeit bei der Feuerwehr einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind. Da hierdurch zusätzliche Kosten entstehen, klären sie bitte vor der Untersuchung mit Ihrem Wehrführer, ob der Immunitätscheck zeitgleich durchgeführt werden soll.
- Die Untersuchung beinhaltet:
- Ärztliche Untersuchung und Beratung
- Blut- und Urinprobe
- Hör- und Sehtest (incl. Gesichtsfeld)
- Belastungs-EKG, Lungenfunktionsprüfung

Zeitbedarf: ca. 60 Minuten
Bitte beachten Sie, dass der Zeitbedarf sehr variieren kann. In der Regel wird die angegebene Zeit nicht wesentlich überschritten. Zur Sicherheit sollten sie aber etwas mehr Zeit mitbringen.
Gültigkeit des Zertifikats
- 36 Monate
- Ab dem 50. Lebensjahr 12 Monate
Das müssen Sie mitbringen
- Ausweisdokument
- Impfpass (für Immunitätscheck)
- Brille für die Ferne falls vorhanden
- Übersicht über eingenommene Medikamente (im Kopf oder schriftlich…)
- Falls Sie an einer Vorerkrankung (z.B. Diabetes) leiden, Bericht über ihre letzte Untersuchung beim Hausarzt
- Untersuchungsauftrag mit Unterschrift des Wehrführers (bitte mit Link zum Downloadbereich)
Was kostet die Untersuchung?
unsere aktuelle Preisliste finden Sie hier
Eignungsuntersuchung 26.3
Fitness First – Im Feuerwehrdienst unverzichtbar
Der häufigste Grund für eine Nichteignung bei der Feuerwehrtauglichkeit ist mangelnde Fitness. Gerade für Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren ist es oft schwierig, neben Beruf und Familie auch noch regelmäßig Sport zu treiben. Ohne ausreichende Fitness kann der Einsatz jedoch zur tödlichen Gefahr werden. Die Hanseatische Feuerwehr Unfallkasse (HFUK) hat unter dem Begriff FitForFire ein Projekt gestartet, um Einsatzkräfte bei ihrem regelmäßigen Training zu unterstützen. Viele hilfreiche Informationen dazu gibt es direkt auf der Seite der HFUK Nord.

Weitere Einsatzmöglichkeiten bei der Feuerwehr
Aber auch wer nicht so sportlich ist, ist bei den freiwilligen Feuerwehren gerne gesehen. Schließlich gibt es auch noch viele andere Einsatzmöglichkeiten als die Tätigkeit mit Atemschutz. Für Wehrführer hat die HFUK Nord eine sehr gute Entscheidungshilfe erstellt, mit der ermittelt werden kann, wer für welche Einsatzgebiete geeignet ist. Gerne führen wir auch hier die notwendigen Untersuchungen durch
Ein gut geschütztes Immunsystem
Wer Verletzte versorgt, ist auch einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt. Daher bieten wir bei jeder „G26“ auch einen Immunitätscheck an. Dabei prüfen wir, ob ein ausreichender Tetanusimpfschutz und ein ausreichender Schutz gegen Hepatitis B bestehen. Bitte bringen Sie dafür Ihren Impfpass mit (für die Kontrolle des Impfpasses entstehen keine Zusatzkosten). Eventuell wird zusätzlich eine Bestimmung der Antikörper im Labor und/oder eine Auffrischungsimpfung benötigt. Daher sollten Sie Ihren Wehrführer bitte, dafür auch einen Auftrag zu erteilen, so dass wir das gleich mit erledigen können.
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